
Die «Pille danach» ist eine Notfallverhütung, die nach einem Verhütungsproblem – etwa einem geplatzten Kondom oder einer vergessenen Antibabypille – eingesetzt werden kann. Sie verhindert eine mögliche ungewollte Schwangerschaft, indem sie den Eisprung verzögert oder verhindert. Der Zeitraum, in dem die «Pille danach» wirksam eingenommen werden kann, beträgt bis zu fünf Tage nach dem Vorfall, wobei ein früherer Einnahmezeitpunkt die Erfolgsaussichten erhöht.
Die «Pille danach» enthält einen Wirkstoff, der den Eisprung hinauszögert. Dadurch wird verhindert, dass eine Befruchtung stattfinden kann. Sie wirkt nicht, wenn der Eisprung bereits erfolgt ist oder eine Schwangerschaft schon besteht. Daher ist es entscheidend, die «Pille danach» möglichst rasch nach dem Verhütungsproblem einzunehmen.
Ein Verhütungsunfall kann jederzeit passieren. Insbesondere bei einer vergessenen regulären Pille, einem verrutschten oder gerissenen Kondom oder Unsicherheiten bei der Anwendung anderer Methoden ist schnelles Handeln wichtig. Vereinbaren Sie daher möglichst zeitnah nach dem Vorfall einen Termin. In einem vertraulichen Gespräch klären wir gemeinsam, ob die «Pille danach» für Sie infrage kommt, und beraten Sie zu weiteren Schritten.
Ihre Privatsphäre steht bei uns an oberster Stelle. Unsere Beratung rund um die «Pille danach» erfolgt diskret, einfühlsam und individuell. Wir informieren Sie umfassend über die Wirkung, mögliche Nebenwirkungen sowie Alternativen und unterstützen Sie dabei, die für Sie beste Entscheidung zu treffen. Auch bei Unsicherheiten oder Fragen zur Anwendung sind wir jederzeit für Sie da.
Die «Pille danach» ist keine reguläre Verhütungsmethode, sondern eine Notfallmassnahme. Sie schützt nicht vor sexuell übertragbaren Infektionen und sollte möglichst selten angewendet werden. Falls Sie häufiger auf die «Pille danach» angewiesen sind, beraten wir Sie gerne zu langfristigen und zuverlässigeren Verhütungsoptionen.
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